Baustraße oder Wohnstraße?

Im neuen Wohnquartier am alten Tivoli sind die neuen Anwohner über die Situation unzufrieden. Die Hausbauer, die bereits vor drei Jahren mit ihren Familien eingezogen sind, sind nicht erfreut darüber, dass ihre Kinder zwischen Baufahrzeugen spielen, ihre Straßen noch nicht fertig gestellt sind und ein geplanter Grünstreifen mit Spielplatz immer noch nicht fertig gestellt ist. Zeit also einmal über die Situation zu sprechen. Auf Einladung von Ratsherr Michael Servos kamen Anwohner und Vertreter der Verwaltung zum Gespräch zusammen. Den brennten Fragen stellten sich Frau Poth (Straßenbau), Herr Kriesel (Planung) und Frau Roß-Kark (Umweltamt/Spielplatzgestaltung). So ging das Gespräch auch gleich flott los. Viele Anwohner ließen ihren Unmut über die Situation raus. Gerade für die Familien ist die andauernde Baustellensituation ein großes Ärgernis.

tivoli2995Das Problem ist, dass einige Grundstücke noch nicht bebaut sind und deshalb die Straßen noch nicht ausgebaut sind. Für die Baufläche am Würselner Wall ist nun endlich ein Käufer gefunden worden, der im nächsten Jahr mit dem Bau anfangen wird. Da auch noch weitere Grundstücke im nächsten Jahr bebaut werden und daher noch mit Baustellenverkehr zu rechnen ist, wird ein Ausbau der Straßen erst 2018 möglich werden.

Für die Bebauung am Würselener Wall werden sich die Beteiligten für eine Baustraße von der Tivoli Seite stark machen, damit die Anwohner entlastet werden. Dazu sollen Gespräche mit der Alemannia stattfinden.

Aber auch gute Nachrichten gab es für die Anwohner. Der Ausbau der Grünfläche mit Spielplatz soll bereits im Sommer 2017 abgeschlossen sein. Dazu wird es auch noch eine Anwohner-Infoveranstaltung nach den Sommerferien stattfinden.

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