Dez
14
Sa
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 14 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Dez 14 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Dez 14 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

Dez
15
So
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 15 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Dez 15 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Dez 15 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

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Di
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 17 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Dez 17 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Dez 17 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

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Mi
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 18 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Dez
14
Sa
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 14 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Dez 14 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Dez 14 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

Dez
15
So
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 15 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Dez 15 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Dez 15 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

Dez
17
Di
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 17 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Dez 17 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Dez 17 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

Dez
18
Mi
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Dez 18 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.