Auf geht’s! Am 19.09. wird gefeiert. Wenn etwas 20 Jahre Bestand hat, ist es legendär. Auf Römisch: XX-Nordiläum zur LXXX-Ausgabe! Das ist aber kein Schweinkram. 😉 Denn wir bleiben bescheiden und sagen: „Nochmal gutgegangen.“ Denn alle drei Monate ein Viertelfachmagazin für ein Viertel zu erstellen, das es eigentlich gar nicht gibt, ist schon seltsam genug.

Dann auch noch 5.000 Exemplare zu drucken und zu verteilen – Christoph sei Dank – ist schon waghalsig. Aber dann kommt das Beste: Sie lesen das Heft. Sie nehmen es mit nach Hause oder aus dem Briefkasten und gönnen sich ein paar Minuten Aachen Nord pur. Denn das ist Programm: Denn nur wo Aachen Nord draufsteht, ist auch Aachen Nord drin, sonst nix.

Möglich wird dies durch die vielen Annoncen, die tatsächlich wirken. So wird es uns berichtet. Sonst gäbe es das Heft schlicht und einfach nicht. Würde sie es vermissen? Schreiben Sie uns, was Sie am Heft mögen oder auch nicht.

Seien Sie bei der Aachen-Nord-Viertel-Fachmagazin-Feier am 19.09. dabei. Wir vergeben freie Plätze – bitte per QR-Code anmelden. Im Garten der Nonplusultra-Werbeagentur gibt es Fingerfood, Getränke und dazu ein buntes Programm mit Gesprächen über Aachen Nord. Eine Lesung über den Amazonas und jazzige Töne von Sabine Kühlich und Laia Genc.   

Von Brubeck über Kühlich zu Rilke und Genc

Sabine Kühlich & Laia Genc werden gefeiert als Duo der Meisterklasse – international erprobt von Deutschland über Brasilien bis Afrika. Sie präsentieren die Songs des Dave Brubeck Quartetts mit Stimme, Saxophon und Klavier. Laia Genc und Sabine Kühlich sind auch selbst als Komponistinnen auf den Spuren der Jazzgeschichte unterwegs. Deutsche Poesie – Rilke – Gedichte werden musikalisch verarbeitet als Vocalese oder Song. So wie die musikalischen Kulturen verschiedener Länder den aus Kalifornien stammenden Brubeck prägten, bedienen sich Kühlich und Genc der brasilianischen, kubanischen sowie der europäischen Musiktradition und vermischen geschmackvoll mit dem „Great American Songbook“ in European Tradition. So kreieren die Vollblutmusiker ihr Programm  „Von Brubeck über Kühlich zu Rilke und Genc“ mit ganz „eigenem Sound“ und dem gewissen Etwas zwischen virtuos und geschmackvoll.

 Laia Genc ist Preisträgerin des Kölner Jazzpreis und war in 2020 Stipendiatin des Frauen Kultur Büros NRW mit „Präsenz Vor Ort“, und Trägerin des Oberbergischen Kulturpreises. Beide treten beim XX-Nordiläum auf – nicht verpassen!

 

Der Anakondapfad

Mit Herny Kreklow geht es in den Amazonas Regenwald zu den Ureinwohnern. In einer Multimedialesung gibt es viele spannende Einblicke in die Lebenswelt der Kabiyari.

Das Abenteuer beruht auf wahren Begebenheiten im Jahr 2024. „Ich war es leid, dass meine gezeichneten Helden so viele Abenteuer erlebten – aber ich nicht“, also begab er sich selbst auf den Anankondapfad im Amazonas und lernte die Ureinwohner des Kabiyari-Stamms kennen. Was dies alles mit seinem Tinnitus, seiner Familiengeschichte und Schreibblockade zu tun hatte, erfährt man im Buch und in seiner Lesung. Aber darüber hinaus noch vieles von der Ethnie, Bräuchen und warum es so wichtig ist, den Regenwald zu erhalten, indem man die Menschen, die dort leben, unterstützt.

Denn neben den vielen lustigen Szenen gibt es auch immer wieder Dialoge und Zeichnungen, die einen tiefen Einblick in das Leben im Amazonas geben. Und natürlich wird der Frage nachgegangen, ob es Amazonas-Kriegerinnen wirklich gibt. Das alles und noch viel mehr erfahren Sie beim XX-Nordiläum.