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Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Nov 12 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Nov 12 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Louisa Clement – Remote Control @ Ludwig Forum
Nov 12 um 10:00 – 17:00
Louisa Clement - Remote Control @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Was macht einen Menschen im digitalen Zeitalter aus? Die Optimierung und Manipulation des Körpers durch technische und medizinische Eingriffe wirft Fragen auf nach der menschlichen Identität, denen Louisa Clement in ihrer künstlerischen Arbeit nachgeht. Ihre Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Virtual-Reality-Arbeiten reflektieren unsere Wirklichkeit auf verführerische und gleichzeitig abgründige Weise.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Nov 12 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.

Junge Kunst Euregio- Arnaud Eubelen „Porous Walls Reminiscence” @ NAK Neue Aachener Kunstverein
Nov 12 um 14:00 – 18:00
Junge Kunst Euregio- Arnaud Eubelen „Porous Walls Reminiscence" @ NAK Neue Aachener Kunstverein

In der Ausstellungsreihe Junge Kunst Euregio präsentiert der NAK Neuer Aachener Kunstverein in Kooperation mit der STAWAG die erste institutionelle Einzelausstellung des belgischen Künstlers Arnaud Eubelen. Unter dem Titel Porous Walls Reminiscencepräsentiert Eubelen neue Arbeiten im Kunstverein in einer ortsspezifischen, objektbezogenen Rauminstallation. Seine Arbeiten loten präzise den Bereich zwischen Bildender Kunst und Produktdesign aus. Für die Präsentation im NAK wird der Künstler die Ausstellungsräume mit Texturen und Formen füllen, die im Gebäude in eine reduzierte Wohnungssituation nachahmen, deren Funktionalität aber de facto durch Struktur und Nutzung in Frage gestellt wird. Durch die Wände sind für den Besucher fremdartige Geräusche zu vernehmen, welche nur kryptisch und bruchstückhaft auf die Welt außerhalb des Raumes verweisen.

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Mi
Offene Eltern-Kind-Spielgruppe @ Kita Passstr. 25
Nov 13 um 9:15 – 10:45
Offene Eltern-Kind-Spielgruppe @ Kita Passstr. 25  | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Für Kinder ab 12 Monaten, mittwochs 9:15 – 10:45 Uhr, 2 Euro Pro Teilnahme!

Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum
Nov 13 um 10:00 – 17:00
Ausstellung- Danielle Dean @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Zum Ende des Jahres zeigt die amerikanisch-britische Künstlerin Danielle Dean (*1982 in Huntsville, Alabama/USA) ihre erste Ausstellung in Deutschland und erste Einzelausstellung in einem europäischen Museum.

 

Danielle Dean beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit vor allem mit Narrativen, die sie in politischen Reden und Nachrichten oder der Werbung und Populärkultur findet. Insbesondere nimmt sie die dahinter liegenden Dispositive und Machtstrukturen aus der Perspektive des Postkolonialismus und der Kapitalismuskritik in den Blick. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschungsarbeit sind meist spezifische Objekte, Ereignisse oder Orte, wie in der Videoinstallation True Red Ruin (2017). Ort der Handlung ist Cuney Homes, ein Häuserkomplex in der Third Ward in Houston (Texas/USA), einem überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Viertel, das von einer forcierten Gentrifizierung betroffen ist. Als historische Folie dient der Künstlerin ein zweiter Ort: die Festung Elmina Castle im heutigen Ghana, Weltkulturerbe und ältestes europäisches Gebäude südlich der Sahara. Sie wurde 1782 von Portugiesen errichtet und entwickelte sich schnell zu einem bedeutenden Knotenpunkt auf der transatlantischen Route des Sklavenhandels. Danielle Dean zeigt in ihrer Arbeit durch die Überlagerung dieser zwei Orte und ihrer Erzählungen eindrucksvoll, dass bestimmte Narrative der Invasion, Gewalt, Überwachung und wirtschaftlicher Interessen über geografisch-zeitliche Grenzen hinweg bis heute wirksam sind.

 

Weitere Videoinstallationen werden eigens für die erste europäische Einzelausstellung im Ludwig Forum Aachen produziert.

 

Es erscheint eine Publikation.

 

Kuratiert von Holger Otten.

 

Gefördert von der• Peter und Irene Ludwig Stiftung, der Kunststiftung NRW und der Stiftung der Sparda-Bank West.

Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen
Nov 13 um 10:00 – 17:00
Even better than a real thing- Das Objekt in der frühen Videokunst @ Ludwig Forum Aachen | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland
Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox, Nancy Graves und Jacques Louis Nyst.

Louisa Clement – Remote Control @ Ludwig Forum
Nov 13 um 10:00 – 17:00
Louisa Clement - Remote Control @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Was macht einen Menschen im digitalen Zeitalter aus? Die Optimierung und Manipulation des Körpers durch technische und medizinische Eingriffe wirft Fragen auf nach der menschlichen Identität, denen Louisa Clement in ihrer künstlerischen Arbeit nachgeht. Ihre Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und Virtual-Reality-Arbeiten reflektieren unsere Wirklichkeit auf verführerische und gleichzeitig abgründige Weise.

Natur betrachten @ Ludwig Forum
Nov 13 um 10:00 – 17:00
Natur betrachten @ Ludwig Forum | Aachen | Nordrhein-Westfalen | Deutschland

Die Sammlungspräsentation zeigt ein sehr weitläufiges Spektrum von Natur, das als Sujet der Kunst immer wieder aufs Neue hinterfragt wird. Vor dem Hintergrund der Performance Art und Concept Art der 1960er Jahre, entstand mit Künstlern wie Robert Smithson, Hamish Fulton, Richard Long und Michael Heizer ein völlig neuer Gegenstandsbezug zwischen künstlerischem Werk und der Natur, die nun nicht mehr abgebildet wird, wie beispielsweise in der Landschaftsmalerei oder der Fotografie, sondern als gestaltete Natur das Kunstwerk konstituiert.